Tropigarde > Tropis > Startseite

4x11 Jahre Tropi Garde n.e.V.

Auch 44 Jahre nach ihrer Gründung denkt die Tropi Garde nicht daran, ein eingetragener Verein zu werden. „Wir sind Teil der Pfarre, da gehören wir hin und mit Vereinsstatuten haben wir immer noch nicht viel am Hut oder besser gesagt am Tropenhelm“, erklärt Generalin Sarah Siemons. Während die Tropis aus dem Ostviertel an ihrem Ursprungsgedanken festhalten, wagen die mittlerweile 130 Mitglieder dennoch Neues. Die Kartenverteilung beispielsweise. Bisher war es für alle, die sich am ersten Samstag im November im Josefshaus für eine Karte anstellten, immer Glücksache, ob man noch zu einer der Sitzungen kam. Denn die vier Veranstaltungen waren immer ruckzuck ausverkauft. „Doch ab sofort bekommt jedes Mitglied nur noch drei statt vier Karten, das bedeutet, wir können fast vierhundert Karten in den freien Verkauf geben und hoffentlich viel mehr Leute glücklich machen, die sich anstellen“, sagt Siemons.

Keyboarder gesucht
Foto: Helmut Koch, karnevalinaachen.de

Bis zu den Sitzungen muss jedoch noch ein anderes Problem gelöst werden: Stefan Hansen, der Mann an den Tasten in der Tropi-Combo muss aus beruflichen Gründen aufhören. Was nun? „Stefan ist Ehrentropi und uns immer noch eng verbunden, für die nächste Session brauchen wir aber dringend einen neuen Keyboarder“, erklärt Jörg Carabin, der nicht nur im Leitungsteam, sondern auch an der Trompete aktiv ist. „Eine Sitzung ohne live-Band ist für uns ein fürchterlicher Gedanke und eine Band ohne Keyboarder geht auch nicht“, sagt Siemons. „Wir brauchen also dringend einen Musiker, der Lust hat, bei uns mitzumachen. Vielleicht auch nur für eine Session.“ Viel Geld könne die Tropi Garde dabei allerdings nicht bieten. Das Konzept, ein ganzes Programm aus den eigenen Reihen zu gestalten und die Sitzungen im Josefshaus zu feiern seien zwar kostensparend, große Sprünge können sie aber nicht machen. „Daher freuen wir uns auch über jeden, der uns finanziell unterstützen will“, sagt Jörg Carabin.

Kontakt: sarah@tropigarde.de

Dat moss ens jesaat weäde - Ein Gedicht von Hein Engelhardt (Klick)

Wenn ich dat Wöttche „Tropis“ hür,
lüüehte ming Oue ömmer wier,
ömdatt ich weäß, wat mich erwad:
Vermaach än Öcher Leävensaat.

Dat Schmöölzje hat die nas doför,
wat an de Pau öm Fasteleer
os aktiviert än ouch bejlöckt,
än wat dann könt es selvsjestreckt.

Weä hön jät noehder kennt, deä weäß,
met Idealismus, Uusduur, Schweäß,
steäht jeddes Johr wiehr e Projramm,
för jrueß än Kleng – för papp än Mamm.

Et weäd jehämmert än jedriehnt,
d´r Text jeliert – e Kleäd jeniehnt,
frejwellig – än jekümmt weäd net,
än selvs de Klengste maache met.

Eä feng ich auch janz wunderbar.
Jenge jövvt aan of speält d´r Star,
ov Teschnik, musik of Ballett,
jedder es wechtig – deäht ouch jät.

Setz ich ouch övver vier Stonnd janz eng,
han van et Klatsche janz rue Häng,
ene Ovvend beij de „Topis“ siie,
dat maht mich “high” wat wel ich mieh?

Hein Engelhardt

Tropigarde

Wir feiern Aachener Karneval. Mit Euch - auf unseren Sitzungen, im Joddesdengst, auf dem Ball, im Straßenkarneval. Unsere Sitzungen sind jedes Jahr von einem Motto, einer Geschichte umrahmt. Die Nummern sind Teil dieser Geschichte. Natürlich alles aus Tropi-Hand. Das ist anstrengend, stimmt. Aber Eure Resonanz spornt uns jedes Jahr auf's Neue an, wieder loszulegen.